Äpfel und Zwiebeln für die AutofahrerInnen

Bei strahlendem Sonnenschein wurden vorbildhafte AutofahrerInnen belohnt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden vorbildhafte AutofahrerInnen belohnt.

Einen Apfel als Belohnung verteilten die eifrigen SchülerInnen der Neuen Mittelschule und der Neuen Volksschule während der Mobilitätswoche an AutofahrerInnen, die sich an die 30 km/h-Begrenzung vor der Schule hielten. Unterstützung hatten sie von zwei Polizisten, die mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit kontrollierten und die AutofahrerInnen anhielten. Wenn das Messgerät die 30 km/h-Grenze überschritt, dann hielten die SchülerInnen sofort die rote Karte hoch. Ein Polizist stoppte daraufhin die Fahrzeuge. Rasende FahrerInnen erhielten eine Zwiebel und wurden von den Schülerinnen darauf aufmerksam gemacht, dass gerade sie als jüngste VerkehrsteilnehmerInnen besonders gefährdet sind, wenn sich Erwachsene nicht an die Regeln halten und zu schnell unterwegs sind.

Der Polizist erklärte den Schülerinnen das Radarmessgerät.

Der Polizist erklärte den SchülerInnen das Radarmessgerät.

In der Leo-Neumayer-Straße wurden die FahrzeuglenkerInnen aufgehalten.

In der Leo-Neumayer-Straße wurden die FahrzeuglenkerInnen aufgehalten.

Die SchülerInnen der 3. Klassen der Neuen Volksschule und der 1. Klasse der Neuen Mittelschule taten Sinnvolles und hatten dabei auch noch Spaß. Die Stadtgemeinde, die Schulen und die Polizei setzen mit dieser Aktion auf Bewusstseinsbildung.

Manchmal brauchte es auch die Hilfe eines Erwachsenen um die Äpfel und Zwiebeln an den Mann zu bringen.

Manchmal brauchte es auch die Hilfe eines Erwachsenen um die Äpfel und Zwiebeln an den Mann zu bringen.

Statt Zitronen wurden Zwiebeln an die Schnellfahrer verteilt. Hintergedanke ist, dass Zitronen keine regionalen Produkte sind und deswegen auf langen Wegen zu uns transportiert werden müssen. „Mit dem Blick auf den Klimaschutz war wichtig, etwas „Saures“ zu finden, das bei uns wächst,“ so die Umweltberaterin Karin Schönegger. Eine sinnvolle Aktion in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Salzburg. Und ganz nebenbei: die meisten konnten sich einen Apfel schmecken lassen!

Fotos: Klimabündnis und Greti Köhler

Aussichtsreiche Wanderungen in und um St. Johann

Die Natur am Gernkogel mit Blick auf St. Johann und das Tennengebirge im Hintergrund.

Die Natur am Gernkogel mit Blick auf St. Johann und das Salzachtal.

Wandern wird immer beliebter – nicht nur die Älteren auch die Jüngeren schnüren ihre Berg- und Wanderschuhe, um die grandiose Natur in der Umgebung zu erkunden und zu erleben. Und wenn man mit offenen Augen durch St. Johanns Landschaft wandert, bieten sich die schönsten Motive, die man am besten gut in Erinnerung behält oder wie Hobbyfotograf Erwin Viehhauser gekonnt mit der Kamera einfängt. Ob Sie sich für einen herausfordernden Tagesmarsch oder eine entspannte Runde entscheiden, St. Johann und Umgebung bieten sehr gute Voraussetzungen für fantastische Wandererlebnisse. Wandern mit herrlichen Eindrücken, Tiefblicken, Aussichten, Genuss und Ausdauer!

Kurze Rast am Zederberg mit Blick auf einen faszinierenden Sommerhimmel.

Kurze Rast im Alpendorf mit Blick auf einen faszinierenden Sommerhimmel.

Besonders malerisch zeigt sich der neue Speichersee auf dem Weg vom Gernkogel Richtung Sonntagskogel.

Besonders malerisch zeigt sich der neue Speichersee auf dem Weg vom Gernkogel Richtung Sonntagskogel.

Für alle, die hoch hinaus wollen, lohnt sich der Aufstieg auf der Heukareck mit Blick auf das Salzachtal.

Für alle, die hoch hinaus wollen, lohnt sich der Aufstieg auf der Heukareck mit Blick auf das Salzachtal.

Das Heukareck ist zwar kein St. Johanner Berg, aber von dort hat man hat den schönsten Blick auf St. Johann und das Salzachtal. Routinierte Wanderer schaffen den Aufstieg von Großarl nach knapp 3 Stunden. Belohnt werden sie mit einem sagenhaften Ausblick. Eine Rast auf der gemütlichen Holzbank auf 2.100 m Seehöhe haben Sie sich dann verdient. St. Johann und die sich schlängelnde Salzach liegen einem zu Füßen. Einfach entspannen und die Ruhe und Schönheit der heimischen Berge genießen!

Ein ebenso fantastischer Blick bietet sich vom Nachbarberg Tennkogel.

Ein ebenso fantastischer Blick bietet sich vom Nachbarberg Tennkogel.

Für alle, die nicht ganz so hoch hinaus und trotzdem eine traumhafte Sicht auf St. Johann genießen wollen, bietet sich ein Spaziergang auf den neu gestalteten Aussichtspunkt „Rabenkanzel“ an. Auf Initiative von Stadtarchivar und Geschichtskenner Gerhard Moser entstand dieser beschauliche Ruheplatz mit Weitsicht. Hier wird der Standort Rabenkanzel aus einem anderen Blickwinkel in Szene gesetzt und gleichzeitig werden geschichtliche Informationen über St. Johann und das Kaiserhaus geboten. Der neue Aussichtspunkt wurde in Zusammenarbeit mit Walter Oczlon, Gerhard Moser und dem Tourismusverband gestaltet und ist nach etwas einer halben Stunde Gehzeit vom Stadtzentrum (über den Bauhof) oder vom Alpendorf aus gut erreichbar.

Freuen Sie sich auf den neuen Ruheplatz mit Weitsicht auf der Rabenkanzel.

Freuen Sie sich auf den neuen Ruheplatz mit Weitsicht auf der Rabenkanzel.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist das Hochgründeck mit dem Heinrich-Kiener-Haus.

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist das Hochgründeck mit dem Heinrich-Kiener-Haus – hier über dem Wolkenmeer.

Hoch über St. Johann auf dem Hochgründeck und dem Heinrich-Kiener-Haus erwartet Sie ein traumhaftes Panorama.

Besinnung und Ruhe finden Sie in der St. Vinzenz Friedenskirche.

Besinnung und Ruhe finden Sie in der St. Vinzenz Friedenskirche.

Die Tage werden kürzer und die spätsommerlichen Temperaturen sinken schön langsam. Das zeigt sich in den verschiedensten Motiven der Natur.

Tau und Bodennebel zaubern wunderschöne Naturmotive.

Tau und Bodennebel zaubern wunderschöne Naturmotive.

Also, Bergschuhe anziehen, Rucksack schultern und los geht’s: St. Johann und die heimischen Berge haben so viel zu bieten. Das gut beschilderte Wegenetz in und um St. Johann lädt zu vielen verschiedenen Touren ein.

Fotos: Erwin Viehhauser, Gerhard Moser

Neuer Fitnessparcour an der Salzach

Neuer Fitnessparcour in Maschl

Neuer Fitnessparcour in Maschl

Wer entlang der Salzach spazieren oder laufen geht, findet auf Höhe der Abzweigung zum Rothof einen neu gestalteten Fitnessparcour. Für die körperliche Fitness ist für alle Altersstufen ein passendes Gerät zu finden. Ganz spannend wird’s dann, wenn man sich auf den beiden Slacklines versucht. Initiert wurde der Parcour von der Stadtgemeinde Sankt Johann im Pongau damit die Bevölkerung und auch die Gäste weiterhin fit bleibt!

Kräftigungsstationen am neuen Fitnessparcour

Kräftigungsstationen am neuen Fitnessparcour

Fitnessgeräte aus Robinienholz

Fitnessgeräte aus Robinienholz

23. Aufi+Owi Mountainbike Rennen in Sankt Johann-Alpendorf

So sieht die perfekte Rennhaltung aus!Bei ausgezeichnetem Wettkampfwetter konnte Obmann Robert Grießenböck fast 100 Starter beim Hauptrennen vom Stadtzentrum auf die Kreistenalm begrüßen. Auf der selektiven 9,2 km langen Strecke galt es 750 Höhenmeter zu überwinden. Die schnellste Zeit bei den Damen erzielte heuer Ursi Fuchs vom Team der Bikeklinik. Sie benötigte nur 45:25.5 Minuten und siegte souverän vor Emberger Margareta und Klotz Bernadette. Bei den Herrn ging der Sieg an Lienbacher Matthias (ebenfalls Team Bikeklinik) der die Strecke in 33:31.8 Minuten bewältigte. Auf die Plätze zwei und drei bei den schnellsten Herren folgten Ornter Christian und Wallner Tom. Gesamte Ergebnisliste Hauptrennen

Ebenso spannend und heiß umkämpft ging es beim Kinderrennen im Bereich der Kreistenalm zur Sache. Erwähnen darf man an dieser Stelle die beiden jüngsten Teilnehmerinnen Höller Anna und Hippolt Diana (beide 2 Jahre), die mit viel Begeisterung bei der Sache waren. Ergebnisliste Kinderrennen

Für die reibungslose Organisation sorgte wie immer der TOP organisierte Radclub Aufi&Owi. Der Termin für das nächste Jahr steht auch bereits fest! Das Rennen wird am Samstag, 2. September 2017 über die Bühne gehen!

Eine der jüngsten Teilnehmerinnen

Eine der jüngsten Teilnehmerinnen

Die schnellsten Damen

Die schnellsten Damen

und Herren

und Herren

 

Unterwegs mit dem Geisterbergzug

Er bringt die erwartungsvollen Besucher bergwärts zum Geisterberg und holt nach den geisterhaften Erlebnissen wieder ab. – Der Geisterberg-Zug. – Einen ganz besonderen Traktor mit Zugwagon und einen seiner Fahrer auf ein paar seiner Runden begleitet. (Auch zum Vorlesen geeignet.)

Geisterbergzug-Fahrer

„Bitte einsteigen“. Es geht hinauf zum Geisterberg.

Der Tag eines Geisterbergzug-Fahrers
Aller Anfang im Inneren,
danach umsichtig bergwärts und wieder talwärts,
dabei geschmeidig in die Kurven,

bitte einsteigen, bitte aussteigen,
darf ich helfen, hin und wieder gefragte Bergkunde der Gäste erläutern,
am Ende des Tages noch das Äußere.
So beschreibt sich der Tag des Geisterbergzug-Fahrers kurz und bündig.
Dazwischen jedoch, sind es die Gäste die den Tag mit Abwechslung ausschmücken.

Morgens, bevor die ersten Gäste einsteigen, kümmert sich der Geisterbergzug-Fahrer um das Innere des Wagons. Da werden die Sitze, die Fenster, die Griffe und die Türen geputzt, der Boden gewischt. Blitz-blank geht es sodann Auf-Auf in die erste Runde. Dieser ersten Fahrt folgen täglich zwanzig weitere Runden hinauf zum Geisterberg und wieder zurück Richtung Bergstation der Gondelbahn. Immer auf und ab. Da gleicht die erste der zehnten und der zwanzigsten Fahrt, oder? „Nein, keines Weges“, ist von einem der Geisterbergzug-Fahrer zu hören.

„Da ist zum Beispiel die Anfahrt der Haltestelle jedes Mal anders.“
Anvisieren und ohne revisieren kantig in voller Länge.

Nach der Runde um den „Wendebaum“ gilt es für den Mann am Steuer des Geisterbergzuges die Haltestelle anzusteuern und den Wagon kantig einzufahren. Kantig, also den Spalt zwischen Bahnsteigkante und Wagon möglichst klein halten. Warum? Das ist wichtig, damit alle sicher, und kleinen Schrittes ein- und aussteigen können, vor allem die kleinen Gäste. „Die Anfahrt nach der Wende ist nie genau gleich“, wird vom Mann am Steuer angemerkt. Somit heißt es jedes Mal wieder die Haltestelle anvisieren und das Manöver kantig auf voller Wagonlänge abzuschließen. Sein Schmunzeln verrät „noch ein Bisschen kantiger geht immer …“ An der Haltestelle steigt der Geisterbergzug-Fahrer aus und widmet sich seinen wechselnden Fahrgästen. Er öffnet die Wagontür, ist beim Einsteigen behilflich, Kinderwagen werden hinten verstaut.

Auf wen hat der Geisterbergzug-Fahrer seinen Blick besonders geschärft? Weshalb musste schon einmal ein unerwarteter Halt eingelegt werden?
Und welchen Wunsch musste der Geisterbergzug-Fahrer manchen Kindern leider schön öfter abschlagen?

Weitere Fragen, also weiter mit Erzählungen dazu.

Auf der Wegstrecke mit Vor-Sicht alles im Blick.
Der Traktor vom Geisterbergzug schaut ganz besonders aus und macht natürlich auch neugierig. Da wäre es natürlich toll, wenn man einmal ganz vorne mitfahren könnte. Man kann sich vorstellen, liebe Kinder, dass der Fahrer vom Geisterbergzug auf seiner Fahrt mit einigen Kurven so einiges im Blick behalten muss. Man weiß nie, was entgegenkommt. Es könnte sein, dass der Geisterbergzug nach der Kurve plötzlich auf einen talwärts brausenden Mountainbiker trifft, der nicht beachtet, dass ihm am Geisterberg der Geisterbergzug unterkommen kann. Wobei unverhofft kaum zutreffen kann, denn der Fahrer schaut der Wegstecke oberhalb und unterhalb immer voraus und behält alles im Blick. So ist er auf Gegenverkehr immer vorbereitet. Auf die Mountainbiker also, hat sich sein Blick geschärft. Und dann weiß einer der Geisterbergzug-Fahrer noch von einer kleinen Rettungsaktion zu erzählen.

Ein Geschwisterchen schiebt ganz alleine den Kinderwagen, kann ihn nicht mehr halten und gerät damit über den Wegrand hinaus. „Da wird Hilfe gebraucht“, beobachtete er und legte prompt einen außerplanmäßigen Stopp mit dem Geisterbergzug ein, half dem Kind mit starker Hand. Der Geisterberg-Zugfahrer muss also auf seiner Fahrt gut aufpassen, deshalb, liebe Kinder, kann er euch den Wunsch vorne im Cockpit mitzufahren leider nicht erfüllen.

Am Ende ist kein Tag wie der andere
Am Abend des Geisterberg-Tages bekommt der Traktor und der Wagon des Geisterbergzuges von seinem Fahrer noch eine Dusche, damit er am nächsten Morgen wieder glänzt, wenn es wieder heißt, „bitte einsteigen“. Danach beendet der Geisterbergzug-Fahrer seinen Tag. Bei so viel fröhlichem Treiben mit Geisterberg-Besuchern ist keiner davon wie der andere, keines Wegs.

Eine Frage noch: „Und wenn der Geisterberg mit Ende Oktober das Geistertor den Winter über schließt, auf was freut sich  der Geisterbergzug-Fahrer dann?
„Dann freue ich mich langsam aber sicher auf die bevorstehende Wintersaison, verrät einer der beiden Geisterberg-Zugfahrer. Vom Sommer auf den Winter wechseln sie nämlich den Traktor mit dem Pistenbully.

Zum Schluss, die Erzählungen noch veranschaulicht: Hier kommt er, der Geisterberg-Zug. – Zum Wendebaum, anvisieren und kantig einfahren in voller Länge.

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Kleine Zugabe mit Tipp für die Kinder:
Letzte Fahrt, alle wollen mit.

Am Geisterberg verfliegt die Zeit im Nu. Da möchte man natürlich möglichst lange oben bleiben und erst mit der allerletzten Zugfahrt wieder runter. Doch der Wagon hat nur 50 Plätze, was nun? Die kleinsten Kinder im Kinderwagen und in den Tragerucksäcken müssen auf alle Fälle mit. Und die anderen? Kein Grund für enttäuschte Gesichter, denn ihnen verrät der Geisterbergzug-Fahrer etwas, passt auf: „Der Weg zur Gondelbahn ist nicht so weit UND da gibt es noch ein paar tolle Spielstation ;-), bei denen fahren die anderen im Geisterzug vorbei und ihr könnt nochmal ganz kurz klettern und schaukeln…. ;-)“

Abschlusskonzert der Stadtkonzertreihe mit der Bauernmusikkapelle Sankt Johann im Pongau

Bläser der Bauernmusikkapelle Sankt Johann im Pongau

Bläser der Bauernmusikkapelle Sankt Johann im Pongau

Nach dem am letzten Freitag mit dem Auftritt der Bauernmusikkapelle die heurigen Stadtkonzerte abgeschlossen wurden, möchte sich der Tourismusverband ganz herzlich für das Engagement bei den beiden Musikapellen bedanken. Das Niveau beider Kapellen steigt von Jahr zu Jahr und das wird von den zahlreichen Besuchern entsprechend honoriert. Anbei noch ein kurzes Video vom letzten Auftritt der Bauernmusikkapelle. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Konzertsaison mit unseren beiden Kapellen!YouTube Preview Image

Handybergung in der Liechtensteinklamm

Liechtensteinklamm

Liechtensteinklamm

2 Handy’s an einem Tag mussten letzte Woche in der Liechtensteinklamm geborgen werden. Sofern es möglich ist, setzen die Verantwortlichen der Liechtensteinklamm alle Hebel in Bewegung um derartige Missgeschicke glimpflich ausgehen zu lassen. Von unseren tapferen und sportlichen Bauhhofmitarbeitern, wurden die beiden Telefone die im Sand und Gestrüpp hängengebliebenen sind, gerettet und den glücklichen Besitzern zurückgegeben. Wie viele Handys beim Besuch der Klamm im Wasser landen, ist uns leider nicht bekannt. Hinweis in eigener Sache: Halten Sie Ihre Geräte beim Fotografieren und filmen fest und sicher in der Hand J! Sollte Ihnen jedoch ein Malheur wiederfahren, gehen Sie am besten zurück zum Kassengebäude und fragen Sie nach Hilfe und überlegen Sie erst gar nicht „selbst Hand anzulegen“! An dieser Stelle ein herzlicher Dank an unsere Bauhofmitarbeiter!

Handyrettung Liechtensteinklamm

Handyrettung Liechtensteinklamm (Handylandung im Bild links unten)

und dann wird auch noch das 2. Telefon geborgen!

Ökologie auf dem Berggipfel des Hochgründecks

Auf den fantastischen Aussichtsberg Hochgründeck (1.827 m) führen viele Wege. Oben wartet jedoch nicht nur der Blick in die Ferne, sondern auch der Einblickin die Lebensaufgabe des Heinrich Kiener Haus-Wirts Hermann Hinterhölzl. Ein Weg ist schöner als der andere. Von Hüttau über die Klammalm widmet der Anstieg sich thematisch der „Meditation“, vom Buchberg bei Bischofshofen geht es um „Sport“ und „Frieden“, und wer von der Hahnbaumalm bei Sankt Johann aus startet, der bekommt allerhand Geschichtliches und Naturkundliches mit auf den Weg.

Zu verdanken sind diese interessanten Themenwege Hermann Hinterhölzl: Der 58jährige ideenfreudige Hüttenwirt des Heinrich Kiener Hauses hat jedem Weg ein eigenes Gesicht gegeben. Hermann Hinterhölzl ist es auch zu verdanken, dass sein Gipfelhaus die ökologischste Schutzhütte Europas ist. Dafür waren zahlreiche Umbauten und Erfindungen nötig: Durch den Einsatz eines Solar-Luftkollektors zur Wärmerückgewinnung, einer Grauwasseranlage zur Abwasserreinigung, einem Holzkochofen, Photovoltaikanlagen und Windkraftwerk werden mehr als 10.000 Gäste pro Jahr umweltschonend versorgt.

 

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Blick übers Hochgründeck

Raufen mit Tradition

Am 15.08.2016 findet das traditionelle Hochgründeck-Rangeln statt.

Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Technik sind beim Ranggeln gefragt. Sieger ist, der den Gegner mit fairen Mitteln auf die Schulter wirft.
„Einen Kreuzwurf müsste man können. Oder eine der anderen Techniken,die den Ranggler von einem Raufboldunterscheidet“, berichtet Ernst Höllwart, Trainer des Rangglervereins Pongau. „Zwicken, beißen und wügen sind verboten“, fügt Sepp Mair hinzu, der vor 30 Jahren das Ranggeln in Sankt Johann wieder ins Leben gerufen hat, und spricht dabei von ein-
deutigen Regeln ohne Hebelwürfe oder Gelenksperren.
So mancher wurde spektakulär aufs Kreuz gelegt.

So mancher wurde spektakulär aufs Kreuz gelegt.

Seinen Ursprung hat das Ranggeln im alpenländischen Raum, bei uns trat es erstmalig im Pinzgau auf. Schon im 16. Jahrhundert ranggelten Hirten und Senner, um die Weidegrenzen festzule-
gen. Auch heute wird noch streng nach überlieferten Regeln gekämpft, um den Besten zu ermitteln: ohne Einteilung in Gewichtsklassen und im K.o.-System.
Das Größte für einen Ranggler in weißer Leinenhose, Hemd und Ledergürtel ist nicht der Staatsmeistertitel, wie er 2015 in Hall ausgekämpft wird, sondern der Sieg im sogenannten
„Hågmoar“, der offenen Klasse. Höhepunkt für die Sankt Johanner ist das Hochgründeck-Ranggeln (15. August),das 1886 anlässlich
der Einweihung des Heinrich Kiener Hauses erstmalig ausgetragen wurde.
Die "Kraftlackln" des Pongauer Rangglervereins.

Die „Kraftlackln“ des Pongauer Rangglervereins.

Spannende Kämpfe vor einzigartiger Naturkulisse auf dem Hochgründeck.

 

 

 

 

Schach Staatsmeisterschaft in Sankt Johann-Alpendorf

Schachstaatsmeisterschaft 2016 Sankt Johann Alpendorf

Schachstaatsmeisterschaft 2016 Sankt Johann Alpendorf

Im Sankt Johanner Kultur- und Kongresshaus finden noch bis Sonntag 31. Juli 2016, die Staatsmeisterschaften statt. Alle Infos und Live Bilder finden Sie unter Salzburg.chess.at (die offizielle Homepage des Salzburger Schachverbandes). Interessierte Besucher können bei der Veranstaltung (zu den Spielzeiten täglich von 14.00 bis 20.00 Uhr) kostenlos zu sehen. Zusätzlich findet im Kongresshaus auch noch die Ausstellung von kunstvollen Schachbrettern von David Eisl statt!

Ausstellung David Eisl

Ausstellung David Eisl

 

Nachbericht RTS-Fernsehen

Das Reich der Geister um ein Abenteuer reicher

Das neue Geisterschloss am Geisterberg ist fertig und wurde feierlich eröffnet. Ist das Schloss ein neues Abenteuer? – Nach liebevoller Planung und akribischer Erbauung aus den Köpfen und Händen von Erwachsenen lag das Urteil darüber jetzt in Kinderhand. Kleine Pioniere haben getestet. Hier ein Bericht über die ersten Erfahrungen, Szenen und darüber, was Erwachsene wissen sollten. Jedes Schloss birgt Geschichten, jene des  Geisterschlosses am Geisterberg nahmen am Tag der Eröffnung, am 10. Juli 2016, ihren Anfang.

Geisterschloss

Zum besonderen Anlass zeigte sich natürlich auch Maskottchen „Gspensti“. – Schüttelte Hände, stand für Selfies bereit und die ganz Kleinen nahm es sogar auf den Arm.

Kanonenschüsse am Geisterberg
Das neue, prachtvolle Geisterschloss wurde – wie es sich für ein Schloss gehört – standesgemäß mit feierlichen Schüssen aus einer echten Kanone eröffnet. Der erste Schuss wurde abgefeuert, um die Tore offiziell zu eröffnen. Einen zweiten Schuss gab es für alle, die an der Entstehung des Geisterschlosses beteiligt waren. Angefangen mit jenen, die finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt haben, natürlich auch für Michaela Fink, die das Schloss mit so viel Liebe zum Detail geplant hat, und nicht zuletzt für das gesamte Team, welches das Geisterschloss tatkräftig erbaut hat. Die Zündschnur für den dritten Schuss zog die Mutter der Planung und Gestaltung zu Ehren des Vaters des ursprünglichen Geisterberg-Gedankens. Michaela Fink feuerte für Georg Schwarz mit den Worten: „Schorsch, für dich.“ Denn seine Initiative legte damals den Grundstein für den Geisterberg, der mittlerweile zu einem vielfältigen Familien-Erlebnis gewachsen ist.

Das letzte Urteil bleibt bei den Kindern
Die Tore zum deklarierten neuen Abenteuer am Geisterberg sind also geöffnet. Die alles entscheidende Frage ist aber immer noch, ob es tatsächlich ein Abenteuer ist, oder ob es langweilig ist. Das haben allein die Kinder zu entscheiden. Nach Beobachtungen der ersten kleinen Pioniere kann wie folgt beantworten werden. Zuerst sei gesagt, man sollte wissen, das Geisterschloss muss erklettert werden. Da geht es vorne hinein, hoch in obere Etagen, über eine Brücke vom einen Turm zum anderen und irgendwann irgendwo wieder heraus. In den Stallungen warten gesattelte Holzpferde. Mit dem spannenden Kletterspaß und der kindlichen Vorstellung, dass man sich ja in einem Schloss – einem richtigen Geisterschloss – befindet, nimmt das Fantasiespiel in den Kinderköpfen unweigerlich seinen Lauf.

Das Abenteuer könnte länger dauern
Demnach sei den Eltern folgender Hinweis gegeben: Sehr wahrscheinlich, liebe Eltern, wird ihr Kind ins Geisterschloss klettern und nicht so schnell wieder herauskommen. Möglicher Weise ist auch das Rufen vergeblich. Bitte um Verständnis, ihr Kind ist vermutlich mit den anderen Kindern in ein intensives Kletterabenteuer im Schloss verwickelt und absolut vertieft in der Fantasiewelt mit Ritter, Kerker, König und Co und vielleicht gerade als Turmwache eingeteilt. Kann also folglich gerade nicht weg. Wenn der Feind unbemerkt durch das gegenüberliegende Geistertor eindringen würde, die Geisterwelten erobern und das Geisterschloss stürmen würde, oder am Geistersee plötzlich ein feindliches Schiff auftaucht, wäre das nicht zu verantworten. – Sie merken, dieses Spiel kann man oftmals einfach nicht unterbrechen. Liebe Eltern, falls ihr euch entscheiden solltet, selbst nachzusehen und euch selbst in die oberen Gemächer des Geisterschlosses begebt, hier ein weiterer Tipp – Achtung auf den Kopf, und es könnte eng werden. Das Geisterschloss ist absolut kindersicher, teilweise allerdings auch etwas „erwachsenensicher“. Aber, liebe Erwachsene, seid mutig, nichts ist unmöglich. Es gibt mehrere Möglichkeiten ins Schloss zu gelangen. Ansonsten könnte man auch ein größeres Kind als Rettungsritter beauftragen, das behilflich ist.

Den ersten Test hat das neue Geisterschloss also im Rahmen der ersten Episode erfolgreich bestanden. Mögen viele weitere fröhliche, fantasievolle Episoden der Geisterschloss- Abenteuer folgen.

GEISTERSCHLOSS

A video posted by Agnes Etzer (@agnesetzer) on

 

Eine Innovation mit Auszeichnung
Michaela Fink (Fink Design) widmet den Preis, den sie für die Planung des neuen Abenteuers am Geisterberg erhalten hat, ihren beiden Kindern, die ihr das Kindsein wieder gezeigt haben.