Liechtensteinklamm im Winterschlaf

Noch verhüllt eine dicke Schneeschicht die Stege in die Klamm.

Der Weg durch die Liechtensteinklamm im Winter ist sehr gefährlich. Nicht nur dass viele Stege abgebaut und die Klamm nicht begehbar ist, hängen mannshohe Eiszapfen von den Felsen und die Wasserfälle gefrieren zu Eiswällen. Wenn diese Schmelzen, brechen sie mit ungeheurer Kraft in die Tiefe. Das Geröll und die Schneelawinen donnern von den steilen Felswänden und Rinnen – diese verursachen große Schäden, die im Frühjahr behoben werden müssen.

Die größte Schlucht der Alpen präsentiert sich im Winter beeindruckend mystisch.

Das tosende Wasser wurde zu riesigen Eisgebilden.

Die tosenden Wassermassen und Wasserfälle verwandelten sich zu riesigen Eisgebilden. Mächtige Eiszapfen und Schneevorhänge bildeten sich entlang der steilen Felswände.

Schön aber bedrohlich wirken diese Eiszapfen.

Die Natur schafft die schönsten Kunstwerke.

Hier bildete sich ein "Eisvorhang".

Während die Klamm noch im Winterschlaf vor sich hinschlummert, wird am Eingangsgebäude emsig gearbeitet. Der Innenausbau des Eingangsgebäudes und des “Klammfürsten” schreitet zügig voran. Die Bauarbeiten sind im Zeitplan. Einer Eröffnung am 1. Mai steht nichts im Wege. Eine Einweihungsfeier ist am 3. Juni geplant.

Das Eingangsgebäude nimmt immer mehr Gestalt an.

Die schattige Lage sorgten für extreme Temperaturen Anfang Februar bei - 20 Grad.

Wenn’s taut, die Temperaturen wieder freundlicher werden und der Schnee schmilzt, dann kann die Liechtensteinklamm wieder ab 1. Mai 2012 besucht werden.

alle Fotos: Erwin Viehhauser

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