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Nach der Wintersaison war vor der Sommersaison

  

nachher: Sommer

vorher: Winter

vorher: Winter

 Natur wechselt Kulisse –
Bergbahnen-Team tauscht Requisiten. 

Wenn aus Skipisten wieder Wandergebiet wird und der Geisterberg erwacht.

Seit Mitte April stehen die Skilifte im Alpendorf nun wieder still. Still ist es aber keines Wegs bei den Bergbahnen. 

Das Team hat ihre Arbeitsutensilien gewechselt. In der administrativen Station werden die Sommervorbereitungen eifrig koordiniert. 

Nun, wie können Sie sich den flinken Saisonwechsel jetzt vorstellen? – Beispielsweise so: 

Schritt 1: 
Das Bergbahnenteam teilt sich in Arbeitstrupps. Kurzer Blick in den Wochenplan: Revisore, Spielplatzteam, Zäune- und Wegebeauftragte, Abräumer, die Landschaftspfleger, das Anlagen-Serviceteam und der Geisterbergtrupp. 

Schritt 2: 
Auf die Plätze – ins Gelände – los! Hier sei folgender Satz in den Text geworfen: „Jedem Liftler sein erlerntes Handwerk“. – Maurer, landwirtschaftliche Facharbeiter, Holzarbeiter, Mechaniker, Maler, Elektriker, Installateur, Tischler, Schlosser, Dachdecker, Baggerfahrer, technischer Zeichner und sogar Koch (der allerdings schon lange seine Leidenschaft für die Skipiste entdeckt hat und Küche gegen Piste, Kochlöffel gegen Baggerschaufel, Nudelholz gegen den Pistenbully, Kochbuch gegen das Lehrbuch “Die perfekte Pistenpräparierung“ getauscht hat. Aber das hier nur nebenbei erwähnt). Jedenfalls, viele Handwerke vertreten, bei den Bergbahnen. 

Die Pistenfahrer begannen mit den ersten Vorbereitungen. Skipisten sollten wieder zu Almwiesen werden. Also hieß es die Wege auszuschieben um die Schneeschmelze etwas zu beschleunigen. 

Alle winterlichen Accessoires gilt es sorgfältig zu verstauen. Während die einen die Sessel der Sesselbahnen und Gehänge der Schlepp- und Übungslifte abräumen, rücken die anderen mit den Sommerrequisiten raus. Pistentafeln werden durch Wanderbeschilderungen ersetzt. Pistenabsperrungen tauschen mit Zäunen. 

Spielplatzteam: Bitte aus dem Parkplatz vor der Gondelbahn wieder den beliebten Abenteuerspielplatz gestalten. Eins, zwei, drei – Bummelzug, Trampolin, Kletterwand, Mini-Rennbahn, Boote, Schaukeln, alles wieder da.
(Auftrag ausgeführt. Spielplatz  geöffnet!) 

Landschaftspfleger: Warten. Abwarten bis auch am Berg der Frühling einkehrt. Dort und da hat der tiefe Winter seine Spuren hinterlassen. Deplatzierte Steine, Holz, kleine Muren werden sorgfältig beseitigt, Wassergräben wieder frei gemacht. An manchen Stellen ist Almwiesenpflege angesagt. Da wird der Natur etwas geholfen und gemulcht, also mit einer organischen „Decke“ versehen, damit’s schneller wieder saftig grün wird. 

Schritt 3: 
Mitarbeiter werfen sich in Lederhose.
Mit einem „Eröffnungs-Juchitzer“ kann der Sommerbetrieb am 17. Mai losgehen. Das gesamte Team der Alpendorf Bergbahnen heißt seine ersten Sommergäste herzlich willkommen! 

Fehlt immer noch Schritt 4: 

Der Winter am Gernkogel wollte dem Frühling dieses Jahr nicht so schnell weichen. Endlich war es  aber soweit: 

Die Nixe vom vom Geisterberg beobachtet das Treiben bei den VorbereitungenStartschuss für den Geisterbergtrupp: „Männer, sorgt dafür, dass es am Gernkogel wieder richtig geistert!“ Damit die Schlange zischt, der Zwerg wieder schnarcht, die Hexen wieder kichern. In der Geisterschießbude fehlen noch die Zapfen zum Werfen. Plätschert‘s in der Wasserwelt schon wieder? 

Die Sitzbänke und Relaxliegen werden wieder an die schönsten Aussichtspunkte platziert. Der Maler schaut sich um. Die eine Bank könnte wieder Farbe vertragen. Die Nixe möchte ihre Flosse in einem anderen Grün und und und.
Bald wird auch der Geisterberg seine Tore öffnen. Es fehlen nur noch ein paar warme Tage, die den restlichen Schnee zum schmelzen bringen … 


Habe ich jetzt eine wichtige Tätigkeit noch nicht beschrieben? Sicher sind einige in diesem Blog noch nichtmal erwähnt. Das gibt mir die Gelegenheit für einen Teil 2 dieses Blogthemas, nächstes Jahr um die gleiche Zeit.
 

Etwas fällt mir noch ein, was machen die Tischler eigentlich? – Die Ideen für neue geisterhafte Erlebnisse sprudelten ja über die Wintermonate. Bei meinen Kollegen fallen in den Gesprächen öfters die Worte „…de Bam’… 4 Meter …“ – ?
Wer den Geisterberg kennt, weiß, man darf gespannt sein! 

Informationen zum Bergbahnen-Betrieb >> 

  

  

(Themenidee für diesen Blog: Nach Stichworten meines Kollegen Robert blieb mir nur noch die Gedanken dazu auszuformulieren.)

Sensationeller Fund am Geisterberg – Archäologische Ausgrabung am neuen Drachenweg!?

Es war wieder Zeit für etwas Neues am Geisterberg. Das Projekt –ein neuer Weg, der vom Kletterdrachen bis zur Buchauhütte führt.

Vor einigen Wochen kam es dann bei den Grabungsarbeiten zu einem spektakulären Fund:

Das Team der Bergbahnen war mitten unter den Arbeiten mit Bagger & Co. Plötzlich, der Baggerfahrer muss stoppen. Der Grund – Steine, die sich nicht heben lassen. Er ordert Verstärkung. Es handelt  sich um seltsames Gestein. Die erfahrenen Mitarbeiter haben Derartiges noch nie gesehen.

Bei genauer Begutachtung stellt sich heraus – es ist ein Ei! Es hat einen knochenähnlichen, fossilen Einschluss und liegt inmitten von für den Gernkogel völlig untypischem Gestein. Die Geisterberg-Expertin aus Kärnten, Michaela Fink, wird informiert. Der Fund wird freigelegt, die Fundstelle analysiert. Die Ausgrabung befindet sich in der Nähe des Drachen, ein Zusammenhang wird vermutet. Die Entdeckung wird des Alters bestimmt – eindeutig in die Eiszeit zu datieren, was sich allerdings nicht mit Drachen in Verbindung bringen lässt, da diese aus bisherigen wissenschaftlichen Geisterberg-Erkenntnissen kein Vorkommen in dieser Epoche hatten. Des Weiteren umstritten, ob Drachen überhaupt Eier legten. Aus dem versteinerten Ei ragt etwas heraus – sieht aus wie ein Schnabel. Drachen haben aber keinen. Nach weiteren Überlegungen kommt man zu dem Schluss, das muss eine Kralle sein. Einige Unklarheiten, aber anders ist es nicht zu erklären. Und dass es am Geisterberg oft märchenhaft und mystisch zugeht, ist ja mittlerweile bekannt. Das archäologische Gutachten wurde von der Expertin beglaubigt, die Geschichte niedergeschrieben. (nachzulesen ab sofort am Drachenweg auf den Schautafeln).

Das wertvolle Drachenei kann ab sofort von den Besuchern bewundert werden. (Fotografieren erlaubt und zwecks Ihrer und Eurer schönen Geisterbergerinnerung auch erwünscht.) Tagsüber sorgt der Geisterberg-Ranger für die Bewachung, nachts erklärten sich die Geister bereit, das Ei im Auge zu behalten. (Sollte ein Dieb auftauchen, wird dieser nach Geistermanier mit Schabernack vertrieben.) Das riesige Ding wiegt 1 Tonne. Es zu entwenden dürfte ohnehin SCHWER – im eigentlichsten Sinne des Wortes – sein.

Schau - das riesige Drachenei!

Wer jetzt wissen will, wie das Drachenei genau ausschaut – das verraten wir nicht. Weil: Selbst suchen und entdecken ist viel spannender und auch schöner! – Also, auf zum Ei suchen!

Ein bisschen sei aber mit diesem Bild doch verraten.

 

(Hinweis zum Blogbericht: Michaela Fink ist die Planerin des Geisterberges, meine Schilderungen „Geisterberg-gerecht“.)

Die Rundfahrt kommt!

Die Rundfahrt hat ihr Etappenziel am Mittwoch in Sankt Johann/Alpendorf. Ab 14.45 Uhr werden die Radfahrer erwartet. Wie verläuft die Etappe, die nach Sankt Johann/Alpendorf kommt? – Die “Königsetappe” führt über den Großglockner – Bischofshofen – Mühlbach – Dientener Sattel – Lend – Sankt Johann und Alpendorf. Wieviel km? – 199,5 sind es.  Schlüsselstelle? – Dientener Sattel. Dort wird sich entscheiden, wer der als erster ins Ziel im Alpendorf kommt. Außerdem wird die Sprintwertung in Taxenbach spannend werden …

Gut, nach den zahlreichen Medienberichten wissen Sie das wahrscheinlich alles schon. Voran wird das Geisterberg-Auto mit 2 Geistern an Bord mit dem Tourtross im Alpendorf einfahren. (Das wissen Sie vielleicht jetzt aber nocht nicht, außer Sie haben kürzlich auf der Homepage www.alpendorf.com unter “Österreich Rundfahrt” nachgeschaut.) 

 Tipp: Sie können die Etappe live mitverfolgen  über den ORF von 12.30 Uhr – 15.30 Uhr! Das Rennen wird spannend und ist mit Sicherheit ein Spektakel für die  Zuschauer, ob live an der Strecke oder im Ziel im Alpendorf über die Video Wall, oder auch über den Live Stream auf http://sport.orf.at/. Mehrere Möglichkeiten also, Sie können wählen.

Und wem könnte man jetzt die Daumen halten? Dem Pinzgauer aus Saalfelden vielleicht – Daniel Schorn? Oder dem Tiroler Thomas Rohregger?

Wie ist das jetzt mit den Trikots eigentlich? (Mir ist das weiße mit den schönen roten Punkten ja schon öfter aufgefallen). Was hat es damit auf sich? Hier eine kurze Trikot-Lehre (gefunden auf www.oesterreich-rundfahrt.at. Übrigens ideal zum Nachschlagen in Sachen Österreich Rundfahrt.)

zur Trikot Lehre >

Wenn man weiß, was welches Trikot bedeutet, wird’s schon interessanter. Und wer hat es jetzt nach der 2. Etappe? Nun, ich habe einen Informanten im Tourtross, es ist der in meinem letzten Blog erwähnte Radsport-Guru aus dem Alpendorf – bekannt als “Stanko”. Also das gelbe Trikot (welches ist das jetzt?) hat jetzt nach der 2. Etappe am Kitzbüheler Horn Kessiakoff, der Schwede. Er fährt am Dienstag mit dem “Wiesbauer-Osttirol”-Führungstrikot. Bester Österreicher (welche Farbe hat jetzt sein Trikot?) ist Thomas Rohregger, der Tiroler, mit dem Tchibo-Trikot.

Was hat mir- der Radsport-Guru noch live von der Rundfahrt erzählt? Er  hat mit Matthias Brändle und Paco Wrolich zu Abend gegessen. Beide waren schön öfters in Sankt Johann/Alpendorf,  Brändle hat kürzlich bei uns trainiert, und sie freuen sich schon auf die Ankunft am Mittwoch …

Die 3. Etappe führt über den Paß Thurn und Felbertauern weiter nach Lienz, von dort über die Pustertaler Höhenstraße zurück nach Matrei, wo der letzte Anstieg hinauf in den Zielort Prägraten am Großvenediger folgt. Gegen 14:40 Uhr wird der Sieger der 3. Etappe feststehen. (Live im ORF um 12.30 Uhr – 15.30 Uhr oder auf Sport PLUS von 17:40 Uhr – 20:40 Uhr)

Dann geht es am Mittwoch von Matrei in Osttirol  ab nach Sankt Johann/Alpendorf. (Blog Bericht folgt. Ich werde vor Ort sein). Schauen Sie genau im Zieleinlauf auf die “Anschieber” ;-)

Was noch interessant ist  – Wie schnell fahren die Radsportler eigentlich?  Durchschnittlich ist es “Moped-Geschwindigkeit”, also zwischen 36 und 40 km/h. (Man bedenke dabei die zahlreichen Steigungen.)

Tipps zum Weiterlesen rund um die Rundfahrt : www.alpendorf.com oder www.oesterreich-rundfahrt.at. Vielleicht habe ich ja Ihr Interesse in Sachen Radsport etwas geweckt …

Alpendorf Radsprint & das E-Bike als Vorläufer

10 Minuten, 34 Sekunden für 2,8 Kilometer und 230 Höhenmeter – mit dieser sensationellen Bestzeit sicherte sich Martin Schider vom RC Martins Bikeshop am 25. Juni den klaren Sieg.  Respekt zollte dieser Leistung der Organisator des Rennens, Peter Stankovic. „Wir haben über die 2,8 km immer eine knackige Steigung, die keine Erholung bis zum Schluss zulässt. Da brennen die Oberschenkel im Ziel. Aber genau das ist das Faszinierende und Herausfordernde bei diesem Rennen.”

Nicht weniger herausragend war die Siegerzeit bei den Frauen. In 14 Minuten und 8 Sekunden bezwang Margareta Emberger von der Bikeklinik die 2,8 schweißtreibenden Kilometer. Soweit die Infos im Pressetext - Aber dann war da noch die Sache mit dem E-Bike. Ich war live dabei beim Radprint im Alpendorf und, nun, es war so. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe mit einem Sohn eines Radsport-Gurus die Startnummern an die Starter auszugeben. Ich hatte also eine Startliste vor mir und verschaffte mir einen Überblick übers Starterfeld. Ich laß: Start Nr. 1 - ”E-Bike”

Das E-Bike

(ahso - fährt da ein Fahrer unter Decknamen?? Oder ist im Radsport jetzt auch

“umweltfreundlicher Motorsport” erlaubt?)  - Um die Sache aufzuklären – Nein. Es handelt sich nicht um erlaubtes E-Doping und auch nicht um unerlaubtes E-Doping. – Das E-Bike startete, weil es der Vorläufer war, und, weil es um eine Schätzfrage ging, die lautete: Ist das E-Bike schneller oder langsamer als der (unmotorisierte) Tagesschnellste und wie groß ist der Zeitunterschied? Diese Frage wurde den Startern gestellt. Und wenn auch Sie sich jetzt diese Frage stellen  – Was schätzen Sie?

Hier etwas Freiraum für Sie um zu überlegen ……………. - Schätzung bitte notieren, dann weiterlesen. Danke.

So. Also ich sage Ihnen, die Starter schauten auch fraglos, und wussten gar nicht so recht, wie sie schätzen sollten und fragten mich. Ich sagte nur: ”Der Fahrer ist der mit der Lederhose”.

Nun gut. Bis 16.00 alle angemeldet, dann war es soweit – Das E-Bike am Start und ab ging das Radl mit dem Strom (und dem Fahrer, der auch ein bisschen getreten hat, muss man dazu sagen). Und wie lange hat es gedauert, bis der E-Biker oben beim Sternhof war? Also, die Zeit dieses Vorläufers war etwas mehr als 7 Minuten. Es folgten die anderen 64 Radsprinter und um 18.30 bei der Siegerehrung war das Rätsel gelöst, die Schätzfrage konnte beantwortet werden. Die Sieger wurden vom Ehrenschutz  – Bergbahnen-Geschäftsführer und Bergbahnen-Prokurist Mag. Martin Kukowetz und Fritz Neu als Vertreter der Stadtgemeinde –  für die anerkennenden sportlichen Leistungen geehrt. Und zum Schluss wurde der Schätzmeister in Sachen E-Bike bekannt gegeben. Der Schätzmeister und der E-Biker- Also es war … (wenn Sie es noch nicht wissen, lesen Sie die erste Zeile und die Zeit des E-Bikes noch einmal nach ;-) )

Wenn Sie jetzt auf Ihre eigene Notiz schauen – sind Sie auch “Schätzmeister”?

So, das war lokaler Radsport  im Alpendorf vom Feinsten. Es folgt internationaler Radsport nächste Woche Mittwoch und Donnerstag, wenn Sankt Johann/Alpendorf Etappenziel der Österreich Rundfahrt ist. Da komme ich noch einmal kurz auf meinen Kollegen bei der Startnummern-Ausgabe zurück. Wie gesagt, er war Sohn eines, ja sogar des Radsport-Gurus in Sankt Johann/Alpendorf und genau den werde ich in den nächsten Tagen, noch rechtzeitig vor der Rundfahrt, interviewen. Vielleicht verrät er mir ja ein paar interessante (sogar geheime) Insider-Infos. Ich bin gespannt. Ich werde auch Sie noch rechtzeitig darüber informieren. Also dran bleiben – beim Radsport!

 

Fotos von den Alpendorf-Sprintern  (Schauen Sie mal – wie “knackig” der Sprint für die Radler war sieht man in den einzelnen Gesichtern. 2 jungen  Sprinterinnen sieht man die Freude am Radsport richtig an. – Sie kommen mit strahlendem Gesicht ins Ziel. -Lässig! Oben angekommen waren alle stolz auf ihre sportlichen Leistungen. Es folgte ein nettes Beisammensein im Sternhof.

Ergebnisliste

Tipps:

wer mehr über E-Bikes erfahren möchte – gibts zu mieten im Alpendorf im Betterbike-Shop: www.betterbike.at

wer mehr über die Österreich Rundfahrt erfahren möchte – Details und Links auf www.alpendorf.com

Rückblick auf den Skiwinter 2011 vorausschauend auf den Bergbahnen-Sommer 2011

Ich schaue so auf die noch ein wenig weißen Bergspitzen und denke zurück an den Skiwinter. Wie war er denn, der Winter 2011?

Begonnen hat er im Dezember pünktlich zu unseren „Schneekristalltagen“, da sind die ersten Schneekristalle gefallen und der Skiwinter nahm seinen Lauf. Eines hat ihn ausgezeichnet, anderes macht ihn untypisch. Ich kann mich noch an den Jänner und auch an den Februar erinnern. Milder als sonst und mit viel, viel Sonnenschein. Ich hörte Skigäste schwärmen vom traumhaften Sonnenschein und idealen Temperaturen, mit denen sie nicht gerechnet hatten. Auch im März – die Skipisten – top!  Ideale Temperaturen und toller Schnee und auch wieder viel, viel Sonnenschein, kann ich mich erinnern.

Ende März dann noch mehr Frühlings-Sonnenskilauf. Mitte April dann am Berg noch einmal winterlicher während im Tal der Frühling ungewöhnlich früh in voller Pracht erblüht ist. Es ergab sich der besondere Vorteil im diesjährigen Spät-Winter einerseits am Berg Sonnenskilauf pur zu genießen und andrerseits gleichzeitig im schon herrlich grünen, blühenden Tal wandern und Rad fahren zu können. – Beides gleichzeitig also – vormittags noch auf der Skipiste, nachmittags am Fahrrad. Mir fällt ein – selten auch, dass man Ostermontag und den 1. Mai in der gleichen Woche im Kalender findet. Ostern war heuer spät, sehr spät, später geht fast gar nicht. Ich habe mich im WWW auf Wikipedia schnell schlau gemacht. Also: Ostern ist immer der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, welcher wiederum frühestens der 21. März sein kann, was weiter wiederum heißt, das späteste Osterdatum ist der 25. April. Heuer also nur knapp daneben. Und: Ostersonntag, der 24. April ist wann wieder? In ganzen 84 Jahren erst - also 2095! Nur im Jahr 2038 ist es noch später, dann nämlich am 25. April. Ob der Ostertermin, der mit dem Vollmond zusammenhängt usw. wohl einen Einfluss auf den Verlauf des Winters hat?

Jedenfalls,  nach diesem (meinem) Resümee, war dieser Skiwinter nicht der tiefste, aber das war eigentlich Nebensache. Winterlich genug allemal.  Mir fallen rückblickend toller Schnee, super Skipisten, traumhaftes Winterwetter und viel, viel Sonnenschein ein. Und was meinen Sie zum Skiwinter 2011? Wie waren Ihre Gipfelerlebnisse?

 Ich lasse eine Zeile frei für Ihre Gedanken ……

…. Mein Blick fällt wieder ins grüne Tal und ich denke weiter so vor mich hin …Das war der Winter – und jetzt? Jetzt ist der Frühling ja eh schon ein Weilchen da, und dann kommt der Sommer! Vorher aber noch die Eismänner (hat mich wer erinnert).  Da habe ich mich erinnert, dass ich (und ein paar andere Kollegen auch) Mitte März gewettet hätte, dass das schneedicke Ende des Winters sicher zu Ostern noch kommt … (so ist es aber jetzt auch nicht gewesen, dann könnte sich der Winter vielleicht nochmal bei den 4 Eis… Na jedenfalls DANN kommt der Sommer UND DANN geistert es ab 22. Mai wieder am Geisterberg

Sankt Johann-Alpendorf freut sich auf die Österreich Radrundfahrt

 UND DANN warten tolle Sommer- Wander-(Geister)Berg-Erlebnisse. UND das Geisterberg-Auto ist mit der Österreich-Radrundfahrt im Juli wieder auf Tour, UND Sankt Johann/Alpendorf wird dabei Ziel der Glockner-Etappe, der „Königsetappe“, sein - internationale Radsport-Elite live bei uns! Wow.

Sommerliftl'n in Ski amadé mit der neuen Sommer-Saisonkarte

UND DANN wird auch der Elektro-Radsport-Boom im Alpendorf trendig werden.

UND DANN flüstere ich Ihnen noch vom Sommerlift‘ln in Ski amadé mit der neuen Sommer-Saisonkarte. Tolle Sache!

Der Winter war besonders, und ich glaube der Sommer wird es nach dieser Vorausschau auch. … Also rein in den Sommer, rauf auf die Berge!!

Alpendorf – Was es Neues gibt

Kurzer Rückblick auf meinen letzten Blog: Soweit haben sie gestimmt – die Vorzeichen der Natur – erster Frost war heuer ja zeitig und es hat auch pünktlich „zugeschneit“. Die „Bremsen“ – sie waren lästig, und der Winter hat außergewöhnlich kalt begonnen. Die 2 m hohen Himmelskerzen – wir werden es noch sehen, wieviel Schnee der Winter heuer noch bringt, bis jetzt sind wir sehr zufrieden.  Alles „nach Plan“.  Kollegen aus dem Großarltal beschäftigten sich ebenfalls mit dem Thema “Wie wird der Winter”. Auch sie kommen (mit interessanten anderen Voraussagen und Beobachtungen) auf folgendes Ergebnis: Der Winter wird kalt, schneereich, kommt früh und geht spät. Na dann…

Samstag in der Früh, es hat in der Nacht geschneit. Ich bin gerade beim täglichen Schneebericht und rufe unseren Pisten-Chief bezüglich Pisten-News an. „Hallo aus dem Tal, wie sieht es aus bei dir oben?“, frage ich. „5 cm Neuschnee, Pulverschnee vom Feinsten!“, höre ich, und er berichtet mir euphorisch weiter: „Ab heute Vollbetrieb. Alle Lifte und alle Pisten geöffnet, alles perfekt!“ sagt er, und erzählt mir: „Das ist vielleicht erst der zweite Winter den ich weiß, in dem wir schon vor Weihnachten so tolle Pistenverhältnisse hatten. Eine ideale Kunstschneeunterlage, die sich bei den frostigen Temperaturen bestens verfestigt hat, darauf reichlich vom herrlichen  Naturschnee…“ (er ist schon mehr als 25 Jahre bei uns, hat also Erfahrung). Meinen Schneebericht kurz aktualisiert geht’s bei mir weiter im Büro, was schade ist, wenn ich so in die Panoramakamera schaue. Kurz vor Dienstschluss kommen meine Kollegen runter vom Berg, im Vorbeigehen höre ich „ heute war ein Pulverschnee, so fein wie selten, dazu das Kaiserwetter…“. Da ist sie wieder – die Begeisterung vom heurigen Skiwinter. Ich glaube, dann haben wir sie wirklich – die perfekten Pistenverhältnisse. Die muss ich mir jetzt selbst anschauen.

Am nächsten strahlenden Winter-Vormittag sammle ich meine Skifahr-Utensilien (das erste mal dauert das etwas, bis man alles beisammen hat, das zweite mal geht’s dann schon ruck-zuck). Dann die Ski ins Auto, ich summe so vor mich hin, da fällt mir das Lied von Wolfgang Ambros ein: „….montier i die Ski auf mei Auto und dann begib i mi ins Alpendorf, weil dort auf die Berg’ homms jetz’ scho an super Schneeje..“ (Text adaptiert).

Angekommen im Alpendorf – Gondelbahn oder Sportbahn? Ein Insider weiß, mit der Sesselbahn kommt man schneller rauf auf den Berg, Parkgarage gleich gegenüber. Also geparkt und zugestigen, Sitzheizung - ist fein bei den Temperaturen, die Sonnenstrahlen wärmen auch die kalte, frische Winterluft.  Herrlich. Während der Fahrt mit der Sesselbahn denke ich mir: „Mal anschauen, was es Neues gibt am Gernkogel und Co.“

Oben angekommen geht’s auf der anderen Seite talwärts Richtung  Buchau Gipfelbahn. Die erste Abfahrt, lang, perfekt, ein Genuss. Dann wieder bergwärts mit der Gondel – Willkommen am Geisterberg.

Ich stehe vor der Teufelsroute, da geistert es… Ein Lüftchen weht gerade Schneesstaub von den dicht schneebehangenen Bäumen, könnte in diesem Moment passender nicht sein.  Also los geht’s, vorbei an verschiedenen Figuren, dort und da Geräusche,  ich schaue mich um, woher sie kommen. Da der schnarchende Zwerg, dort die kichernden Hexen, und dann – ein Tunnel (ist mir neu, ist er auch). Schwarze Vorhänge, was dahinter ist, weiß ich nicht, also vorsichtig (man kann nie wissen, hier am Geisterberg)….. Huuuu. Kettenrasseln, Lichter – schaurig, und schon wieder draußen, gleich links, da sind sie – die Krampusse. - Nach dem 6. Dezember sind ein paar wieder hier heroben, am Geisterberg, in ihren Höhlen. Man hört sie knurren. Kurz geschaut, dann weiter. Vorbei bei der „Habergoaß“, ich läute ihre Glocke, die sie um ihren Hals hat  - kling, kling – meine Skisaison „eingeläutet“.

 

im Schräg-Schuss von Wagrain ins Alpendorf

So, weiter Richtung Sonntagskogel, da gibt es eine neue Schrägfahrt. Bin ich neugierig. Oben angekommen sieht’s heuer ganz anders aus. Hier ist jetzt eine breite, weitläufige Piste. Die Skigäste von Wagrain – da kommen sie - wechseln jetzt ganz ”unauffällig”  (wahrscheinlich auch unbemerkt) das Skigebiet. Schräg-schuss rüber – zu uns ins Alpendorf (und auch oft umgekehrt - also unsere Skigäste hinüber). An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Blick ins Nachbarskigebiet werfen. Die neue Abfahrt links war zu verlockend, ich bin deshalb schon zu weit unten, und muss wieder raufbretteln, damit ich rüber schauen kann. – Aha…auch ganz schön da drüben. Ich bleibe aber doch im Alpendorf. Wie ‘s im Betterpark ausschaut, interessiert mich auch. Also wieder zurück Richtung Gernkogel. Bei der Auffahrt mit der Panoramabahn sehe ich unter mir die Park Crew, Schaufeln in der Hand, und ein Pistengerät. Hier wird gearbeitet. Eine Strecke ist schon fertig, sehe ich. Die ersten Freestyler sind schon in Action. Ausgestiegen überlege ich, „und jetzt? Stegbach, auch einer meiner Favoriten. Tolle Abfahrt, und eine Schleppliftfahrt zwischendurch bringt Abwechslung ins Liftfahren, oder?“ Gedacht, und ab geht es. Super!

Dann mache ich eine kurze Pause in einer Hütte, bevor ich weihnachts-vorbereitungs-bedingt schon wieder die Talfahrt antreten muss, zu schade…

Ski wieder angezogen, geht’s Richtung Tal. Ich sehe noch „Frau Holle“, auch heute in vollem Einsatz, ich fahre näher, und sie grüßt mich sanft mit ihrem Schneestaub. Letzter Schwung – und im Tal. Ich schaue noch einmal hinauf auf den weißen Hang, die Sonne verschwindet dahinter am eisblauen Himmel und ich denke mir…”alle Gäste, die jetzt zu Weihnachten ihren Skiurlaub machen, dürfen sich auf traumhafte Pisten und eine wunderschöne Winterlandschaft freuen. Alle Einheimischen und Tagesgäste, die ihre persönliche Skisaison noch nicht „eröffnet“ haben: „Jetzt Lust aufs Skifahren bekommen?“

Dann packe ich die Ski wieder auf mein Auto (mir fällt wieder das Lied ein). “I schau no a moi aufi und donn überkummt’s mi….i foar no nit z’ Haus, i bleib….Wei i wü skifoarn…..wei…..” Aber für mich ging es doch heimwärts. Der Winter und die Skisaison sind ja noch lang….

Übrigens, alles Neue im Alpendorf habe ich nicht gesehen. Heuer auch neu sind die Speed-Strecke und die Ski Cross Strecke, und dann gibt es am Hahnbaum noch einen neuen, Gratis-Tellerlift. (Bericht folgt)

Wann schneit’s im Alpendorf?

Wie bereits im letzten Blog angekündigt, habe ich zu diesem Thema eine Umfrage gestartet. Meine erste Überlegung – Wen könnte ich fragen, wer könnte das wissen? Ich hörte mich also um. Da gibt es angeblich Bauernregeln, wo Tiere und Pflanzen Anzeichen dafür geben, wann es schneit und wie der Winter wird. Ich fragte Kollegen. Hubert meinte, 100 Tage nach dem ersten Frost schneit es (der soll heuer schon Ende August gewesen sein),  jemand anderer erklärte mir „Die ‘Bremsen’ waren lästig heuer im Sommer“, dann werde der Winter kalt. Dann hörte ich von Robert, er habe Himmelskerzen in seinem Garten, die seien heuer genau 200 cm hoch (er hat extra gemessen), was wieder heißen solle, dass es soviel Schnee (mindestens) in diesem Winter geben werde. Das waren alles ganz gute Aussichten (Anzeichen) für den kommenden Winter – dachte ich mir damals – im Herbst.

Jetzt, kurz vor Saisonbeginn, überlegte ich weiter. Wer kennt sich aus mit dem Winter? Unsere „Schneemacher“, natürlich! Männer vom Fach, wenn es um das Thema Schnee geht. Also fragte ich einen meiner Kollegen vom „Schnee-Team“. „Sepp, was meinst du, wann schneit es heuer?“ Worauf er mir lächelnd die Gegenfrage stellte: „Von wo? Ich kenne da 2 Möglichkeiten.“ Wann es vom Himmel schneit könne er mir nicht genau sagen, aber wann „Frau Holle“ und die anderen 51 schneien, könne er mir schon sagen. Aha, „Frau Holle“ – Wer ist jetzt diese Dame? Sepp erklärte mir weiter: „Frau Holle“ (und die anderen) lassen es schneien, wenn die Kugel es ihnen sagt.“ Ich überlegte, eine Kugel sagt ”Frau Holle” wann es schneien soll? Okay…weiter… “Die „Kugel“ ist die sogenannte Feuchtigkeitskugel, wenn die eine Lufttemperatur von -2,5 Grad und eine Luftfeuchte von 30 anzeigt, dann lässt es „Frau Holle“ schneien. Wann genau diese Werte angezeigt werden, hänge wiederum von der Wassertemperatur in den Speicherteichen ab.

Gut, dachte ich, aber wer ist jetzt diese „Frau Holle“, dann… wusste ich es. Das war die erste Möglichkeit von wo es schneien kann. Und die zweite, wann es also von oben – vom Himmel – schneit, sagt dann wohl der Wetterbericht.

Ich wusste jetzt wann es schneit und wer es schneien lässt. Gut. Und wieviel schneit es? Vom Himmel – wir werden es sehen, und aus unseren Kanonen? Ich erfahre, dass seit dieser Woche Frau Holle mit 42 anderen insgesamt 170 l Wasser zu Schnee machen – in der Sekunde! Jede ca. 73 m³ Schnee in der Stunde… (er erzählte noch viele weitere, sehr interessante Details, ich hörte gespannt zu, das ist einen eigenen Blog wert.)

Ich werfe einen Blick in die Panoramakamera und sehe – ja, am Berg ist es schon winterlich. Heute hat es bis ins Tal geschneit. Die Berge schon in weißer Schneedecke, und da sehe ich auch „Frau Holle und die anderen“, die es schneien lassen, in vollem Einsatz. 

Ich denke mir abschließend - Wann es schneit, können unsere Schneemacher (mit)bestimmen. Die 52 Damen machen Schnee, das Schnee-Team schaut nach dem Rechten, den Rest macht der Winter selbst. Und die Pistenfahrer – die stehen auch schon in den Startlöchern, haben alles vorbereitet und bringen den Schnee in Form und hinterlassen perfekte Pisten.

Also, am Berg ist es schon winterlich. Kommende Woche wird es noch winterlicher. Dieses Wochenende kann man sich schon auf den ersten Pisten einen Gusto für den Skiwinter 10/11 holen. Ab nächsten Freitag ist dann offizielles Winter Calling im Alpendorf. Wir haben die Tage vom 3.12. bis zum 8.12. zu den „Schneekristalltagen“ ernannt. Welcher andere Name wäre passender um den Winter zu rufen…

Geli, Gloria und Mag. Martin Kukowetz rufen zum Winter Calling

Blaues Bergbahnen-Zelt und violetter Fußball

Die Alpendorf Bergbahnen haben auch in diesem Herbst wieder das Bergbahnenzelt in Salzburg am Fußballplatz bei den Violetten von Austria Salzburg aufgeschlagen.

Unser Vorhaben: Die Salzburger auf den Skiwinter einzustimmen  und unser Spiel mit 3 Bällen.

Das Szenario: Austria Salzburg spielt gegen SCR Altach, in der Halbzeit-Pause dann unser Spiel mit dem Fußball und den Zuschauern.

Die erste Spielhälfte war spannend, der Fanclub machte Stimmung, dann die Halbzeit. Nun unser Spiel: Das Bergbahnen-Team nimmt Aufstellung am Spielfeld.  Jetzt gilt es für das Publikum Ball fangen – Elferschießen – ins Tor treffen – Skitageskarten mitnehmen. Während die Zuschauer mit einem Interview und der spannenden Frage  „Wann schneit’s im Alpendorf?“ abgelenkt wurden, schoss Manu (die andere Bergbahnen-Lady) unauffällig die 3 Bälle ins Publikum. Eins-zwei-drei – 3 Fans hatten nun einen Ball und die Chance, beim Elfern Skitageskarten für’s Alpendorf zu gewinnen.

Also dann – der Erste (ein junger Fußballfan): erster Schuss, okay, zweiter Schuss – und Treffer!  Der Zweite (ein Fußballfan, wie man sich ihn vorstellt): erster Schuss – fast,  zweiter Versuch – Ball im Tor. Dann, die Dritte (eine Fußballfan-Lady): erster Schuss – mal probiert, zweiter – schon fast, und – beim dritten Mal elegant und ladylike ins Netz. Alex Trappl, seines Zeichen Tormann bei der Austria, war chancenlos. Bravo! 3 Tore – 3 Gewinner. – Wir sehen uns im Alpendorf!

Für die Gewinner Manuel Rogl (Salzburg/Aigen), Thomas Winzer (Höring/OÖ) und
Teresa Vieth (Salzburg) heißt es schon bald – auf ins Alpendorf zu einem Skitag mit tollen Gipfelerlebnissen…

Wir waren diesmal zum dritten Mal bei den Violetten in Salzburg. Auch heuer findet wieder der Austria Salzburg Skitag im Alpendorf auf der Kreistenalm statt. Pisten- und Hüttengaudi mit den Kickern sind erfahrungsgemäß garantiert. Also Fußballfans (und alle, die es werden wollen) diesen Event (Ende Februar) schon mal vormerken!

Übrigens: Die Antwort auf die Frage wann es im Alpendorf schneit, wissen die Salzburger jetzt schon. Die Antwort wird dann im nächsten Blog mit den Ergebnissen unserer Umfrage veröffentlicht

Der Geisterberg geht in den Winterschlaf – der Herbst dann hoffentlich auch bald

… dann sind nämlich statt unseren Sommer-Wandergästen wieder unsere Winter-Skigäste an der Reihe. Der Winter ist vorerst diese Woche am Geisterberg schon mal eingekehrt. Am Mittwoch war unsere Gondelbahn in Betrieb. Das Wetter am Morgen: kalt und trüb. Nicht so ansprechend auf den Berg zu fahren. –  Könnte man meinen – stimmt aber nicht! Warum? – Darum:  Wer trotz des morgendlichen Nebels nicht zögerte auf den Berg zu fahren, lag genau richtig. Und es waren einige, die genau richtig lagen, kann ich sagen! Die Frage ob denn die Bergbahn trotz des in der Früh noch schlechten Wetters und dem Schnee am Berg doch in Betrieb sei, war eine „heiße Frage“ am Vormittag in unserem Informationsbüro. Bald darauf verzog sich der Nebel und öffnete ein schon fast kitschig schönes Panorama: Der Geisterberg mit dünner, weißer Schneedecke, traumhaftes Früh-Winter-Wetter, strahlend eisblauer Himmel mit Blick in die grünen Täler  und frische Winterluft – dieser Anblick bot sich unseren Gästen und mir vom Büro aus leider nur in der Panoramakamera. Die Gäste marschierten warm angezogen – manche Kinder mit „Rutschblattln“, vorbei am Informationsbüro rauf zum Gondeleinstieg. Am Nachmittag kamen alle sichtlich „begeistert“ wieder herunter,  marschierten diesmal nicht vorbei, sondern herein zu mir ins Informationsbüro. Weil es am Berg so schön winterlich war, holten sie sich bei mir gleich Winterkatalog und Pistenplan für’s Skifahren…

Letzte Gelegenheit für ein ähnlichen Gipfelerlebnis: Sonntag, 24.10. – Da geistert es noch einmal am Geisterberg (und nicht vom vielleicht trüben Wetter am Morgen abschrecken lassen! Und bei etwas schlechterem Wetter ist der Geisterberg sowieso noch geisterhafter).

Danach werden sich die meisten Geister in den Winterschlaf begeben.  Dann, wenn der Geisterberg (hoffentlich dann pünktlich bis 1. Dezember)  im Schnee versinkt und der Teufelsweg zur Teufelsroute wird, werden aber auch noch einige Geister zu hören und zu sehen sein. Die Habergeiß bleibt natürlich auch über den Winter, und wird über das Skigebiet des Gernkogels wachen.

Das Ende der Sommersaison ist der Beginn für die Vorbereitungen der Wintersaison. Nächste Woche wird dann kurz Ruhe einkehren am Geisterberg, bis dann bald schon die Skifahrer wieder den Gernkogel beleben. Die Schneekanonen sind scharf und unsere „Schneemacher“ waren schon im Einsatz. (Vorschau auf das nächste Blog-Thema: Umfrage und Antworten auf die Frage „Und wann schneit’s? und Gegenargumente auf die Meinung „Die Saisonkarten werden sicher heuer schon wieder teurer!“)

Der Geisterberg unter der ersten Schneedecke (Foto gk)

weiße Berge - grüne Täler (Foto gk)