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IM DIALOG – Film & Diskussion „CODE46“
Freitag, 18. Mai 2012, 20:00 Uhr
Kultur:Treff im Haus der Musik
IM DIALOG – Film & Diskussion „CODE46“
Eintritt frei
Die Kultur:Plattform startet im schon etablierten und bekannten „Im Dialog“ – Rahmen die neue Reihe: „Film und Diskussion“. Die Veranstalter zeigen hier einen guten, vielleicht nicht so bekannten Kinofilm und laden anschließend zu einem netten Gespräch über das gerade Gesehene ein. Der britische Film „Code 46“ wird hierfür am 18. Mai um 20 Uhr im Haus der Musik vorgeführt werden.
Code 46 ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahre 2003 des britischen Regisseurs Micheal Winterbottom, einem wichtigen Vertreter des neuen britischen Film. Der Film ist eine dystopische Liebesgeschichte, die mögliche Auswirkungen der Biotechnologie zeigt. Anschließend wird noch über die im Film angesprochen Thematiken eine Podiumsdiskussion stattfinden.
IM DIALOG – Film & Diskussion „Wenn der Alltag nicht alltäglich ist“
Freitag, 27. April 2012, 20:00 Uhr
Kultur:Treff im Haus der Musik
IM DIALOG – Film & Diskussion „Wenn der Alltag nicht alltäglich ist“ – Behindertsein auf dem Land - 20 Jahre danach
Eintritt frei
Aufführung des gleichnamigen ORF-Dokumentarfilms von O. P. Zier aus dem Jahr 1992 und Podiumsdiskussion mit Lydia Listberger, Josefa Gappmaier, Hannes Pollheimer und Anita Post (Hauptpersonen des Films von O. P. Zier)
Moderation: Annemarie Zierlinger
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen u. a. folgende Fragen: Wie schaut die Lebensrealität der Betroffenen heute aus? Welche Barrieren wurden abgebaut, welche bestehen noch? Haben die Mitmenschen heute mehr Verständnis? Wie wird der behinderte Mensch in der Gesellschaft gesehen? Wo steht die Integration von Menschen mit Behinderung in Salzburg?
Zitate von O. P. Zier zum Film, 1992:
„Es geht darum, einen realistischen, ungekünstelten Blick zum Thema Behindertsein auf dem Lande zu drehen – ohne Schielen auf Rührseligkeit und Kitsch.“
„Wie auch bei meinen Features für den Hörfunk, entwickle ich aus den Originaltönen eine Dramaturgie, über die die Porträtierten möglichst unvermittelt mit den Zusehern in Kontakt treten können – über die eigenen Aussagen von Menschen zu ihrer Situation, ihrer Alltagswirklichkeit, die nie alltäglich ist.“
LESUNG: MIEZE MEDUSA “MIA MESSER”
Donnerstag, 19. April 2012, 20:00 Uhr
LESUNG: Mieze Medusa “Mia Messer”
Kultur:Treff im Haus der Musik
Eintritt frei
Die Autorin, Slammerin, Rapperin und Herausgeberin Mieze Medusa (eigentlich Doris Mitterbacher) hat ihren brandneuen Roman mit im Koffer. Außerdem gewährt sie Einblick in die österreichische Oral-Poetry-Szene – wer, wenn nicht sie, sollte das auch sonst tun?
DIE AUTORIN
Mieze Medusa lebt in Wien und fährt oft Zug. Die multitalentierte Powerfrau ist als Slammerin, Rapperin, Autorin und Herausgeberin seit 8 Jahren auch noch Gastgeberin des monatlichen textstrom Poetry Slams in Wien. Sie initiierte den so genannten Ö-Slam, die österreichischen Poetry Slam Meisterschaften (gemeinsam mit Markus Köhle). Zahlreiche Auftritte und Veröffentlichungen, unter anderem mit der Band „mieze medusa & tenderboy“, die 2007 den FM4-Protestsongscontest gewann. Mieze Medusa ist Teil der Lesebühne „Dogma. Chronik. Arschtritt.“, leitet Slam Poetry-Workshops und kämpft generell um mehr Aufmerksamkeit für die österreichische Slamszene (und das ist gut so!). 2002 gewann sie den Literaturwettbewerb Wortlaut mit ihrem Text “Nicht meine Revolution”.
DAS BUCH
Mia Messer hat zwei Talente: eine herausragende Stimme und ihre Unauffälligkeit. Sie verschwimmt mit dem Hintergrund. Aus biographischen Gründen wächst sie in einer Ganovenfamilie auf, dort wird sie zur Sängerin und zur Straßendiebin ausgebildet. Aus finanziellen Gründen wird sie Taschendiebin, aus feministischen Motiven (und aus Langeweile) wird sie zur Kunstdiebin. Denn, ein Kunstdiebstahl bringt immer Presse. Und wenn die Täterin unbekannt bleibt, wird wenigstens endlich mal über Kunst geredet.
Konzert: „NANE’S SPICY KITCHEN LAB“
Samstag 31. März 2012 20:00 Uhr
Konzert „NANE’S SPICY KITCHEN LAB“ – CD RELEASE TOUR
KULTUR:TREFF im Haus der Musik
Eintritt: € 5/7/10.-
Gekocht wird bekanntlich mit Feuer, also aufgepasst: heiss und scharf! Man nehme eine kraftvolle Stimme, übergiesse sie mit feurigen Piano-Sounds und würzigen Rhythmen vom Schlagzeug und garniere das Ganze schließlich mit quirligen Noten-Bündeln vom Gebläse. Der swingig-soulige Geschmack mit funkiger Note und einer Brise Latin ergibt einen wahren Ohren-Schmaus… Nun präsentiert Nane’s Spicy Kitchen Lab das erste Album, eine bunte Mischung aus Jazz-Standards und eigenen Werken!
Ingredienzien:
Nane Frühstückl – vocals
Die kraftvolle charismatische Stimme der Lungauer Sängerin Nane Frühstückl entführt den Zuhörer in unterschiedlichste Stilrichtungen des Jazz, von Swing über Latin bis hin zu souligem Funk. Die Teilnahme an Workshops in New York (Center for Improvisational Music, Brooklyn, August 2007) und Oslo (Realtime Music Symposium, Norwegian Academy of Music, August 2008) eröffneten völlig neue Zugänge zum Jazz und Begegnungen mit internationalen Größen wie Ravi Coltrane, Steve Coleman und Jim Black.
Hermann Linecker – piano&bass
Hermann Linecker gehört zu den “quirligsten” Persönlichkeiten des bunten Jazzfeldes Oberösterreichs. Seine spontane und vor allem mitreißende Spielfreude geht durch Mark und Bein und vor allem seine LinkeHandBassTechnik am Klavier sucht ihresgleichen.
Peter Traunmüller – drums
Peter Traunmüller ist aufgrund seiner Liebe zur Musik und seiner reichhaltigen Bühnenerfahrung mit vielen Musikrichtungen und Stilistiken vertraut. Sein musikalischer Schwerpunkt liegt im breiten Feld der Jazz- und improvisierten Musik, wobei die Entstehung von positiver Energie und Musik mit Aussagekraft innerhalb des Kollektivs stets im Vordergrund steht.
Herbert Berger – sax, flute, harp
Wer bei der Jazzbigband Graz in der ersten Reihe sitzt und mit den Wiener Philharmonikern auf der Bühne steht, wer gemeinsam mit Willi Resetarits den „Stubnblues“ hat und mit dem Klangforum Wien zeitgenössische Kompositionen aufführt, wer zur heimischen Jazzelite zählt und daneben Musik für Film, Theater und Fernsehen komponiert, hat Anrecht auf ein Prädikat: Herb Berger ist einer von Österreichs vielseitigsten Musikern.
KONZERT: Frischer Saitenwind
Samstag 31. März 2012 20:00 Uhr
Konzert „Frischer Saitenwind“ – Junge Talente stelle sich vor
KULTUR:TREFF im Haus der Musik
Eintritt: € 5/7/10.-
Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit Gitarrenbau Hans Peter Bamberger
Die erste Konzerthälfte spielen
- das Gitarrenquartett „GitisFourLilli“ und
- Elisabeth Maierhofer – Gitarre und Gesang
Die zweite Konzerthälfte spielt
- das „Duo Alhandra“.
Das Quartett “GitisFourLilli”, bestehend aus Doris Vukosavljević (geb. 2000), Corinna Gerl (geb. 1998) Niko Schörghofer (geb. 1997), Marko Kevič (geb.1997) spielen seit 5 – 7 Jahren Gitarre (Kl. Renate Sölva) und seit 3 Jahren regelmäßig und mit viel Begeisterung und Engagement auch im Quartett.
Alle sind mehrfache 1. Preisträger des Landeswettbewerbes „prima la musica“ (in der Solowertung), im Bundeswettbewerb erhielten Marko und Niko 2008 je einen 2. Preis, Doris und Niko 2010 je einen 1. Preis.
Lesung: Markus Köhle
Donnerstag 29. 03. 2012 LESUNG
Markus Köhle „Hanno brennt“
KULTUR:TREFF 20:00 Uhr Eintritt frei
Der „Sprachinstallateur“ Markus Köhle ist Poetry Slammer, Literaturzeitschriftenaktivist und schreibt, um gehört zu werden. Bei uns liest er diesmal aus „Hanno brennt“, seinem neuen Roman – sprachgewaltig wie immer! Außerdem wird ein kurzer Ausflug in die Oral Poetry-Szene unternommen!
Hanno brennt. Aus mehrerlei Gründen. Er hat eine neue Flamme getroffen und eine geniale Geschäftsidee geboren. Hanno will Haustiergeschichtenschreiber werden.
Der Weg in die Selbständigkeit (Projekt Neubau-Schnauze) ist trotz Begeisterung und Einfallsreichtum schwierig und wäre vermutlich ohne Mitbewohner Karl, die forsche Frau Kommerzialrat Pochsteiner und die ominöse Nabel (Hüterin der Online-Krativtauschbörse Artpool, Flash-Mob-Aktivistin und Kämpferin für das Gute) ungangbar.
Aber kaum kommen Beziehungen in Fahrt und Geschäfte ins Rollen, schnappt eine fiese Falle zu. Aufgrund unvorhersehbarer Verstrickungen geraten Nabel, Hanno & Co in die Fänge der Staatsmacht (SOKO Netz) und werden zu Opfern des vermeintlichen Terrorisumsbekämpfungs-Paragraphen 278a. Sind Neubau-Schnauze und Artpool kriminelle Organisationen? Wer führt da was im Schilde?
KONZERT: THE TIPTONS
Mittwoch 07. März um 20:00 Uhr
Konzert: The Tiptons Sax Quartett
Kultur:Treff im Haus der Musik
Eintritt: € 5/7/10.-
| THE TIPTONS Mit satten Saxofonsätzen, virtuosen Improvisationen und leidenschaftlichem Gesang wissen die vier Frauen aus Seattle seit ihrer Gründung 1988 als Billy Tipton Memorial Saxophone Quartet immer wieder zu begeistern. Der Bandname ist kürzer geworden, die Tourneen länger, der Spaß größer – und die Besetzung teilweise erweitert um den Salzburger Schlagzeuger Robert Kainar. |
| Handfester New Orleans-Jazz gepaart mit Balkan-Grooves, südamerikanischen Rhythmenoder Klezmer-Anklängen: Für die Tiptons scheint es in der Musik keine Grenzen zu geben. Jedenfalls keine, die die man nicht überschreiten dürfte. Der von ihnen präsentierte Stilmix ist dabei aber nicht nur äußerst stimmig, sondern ebenso überraschend und packend. Und alles groovt, dass es sehr schwer sein wird, auf den Stühlen sitzen zu bleiben. Besetzung |
KONZERT: Pongauer Klarinettenensemble
KONZERT: Pongauer Klarinettenensemble
Freitag, 25. November, 20 Uhr KULTUR:TREFF Eintritt: € 5/7/10
Das Programm dieses Konzertes umfasst Werke aus verschiedenen Epochen von der Klassik (Dittersdorf, Mozart, Beethoven) und Romantik (Chopin, Schumann u.a.) bis zur Moderne des 20. Jahrhunderts (Ravel, Gershwin, Prokofieff u.a.) und zeitgenössischen Komponisten wie Florian Bramböck und Hildegard Stofferin. Es soll im besten Sinne kurzweilig und unterhaltsam zugleich sein.
Zentraler Programmpunkt in diesem Konzert ist die Aufführung eines Werkes, welches die junge St. Johanner Komponistin Hildegard Stofferin für das Pongauer Klarinettenensemble geschrieben hat. Nach Absolvierung ihres Lehramtsstudiums in Salzburg (Musikerziehung und Religion) studierte sie auch noch Komposition bei Prof. Ernst Ludwig Leitner. Daneben ist Hildegard Stofferin, ebenfalls eine Absolventin des BORG St. Johann, vor allem auch als engagierte Kirchenmusikerin (Organistin) und Sängerin tätig und unterrichtet an der BAKIP Bischofshofen.
Stefan Gfrerer (Klarinetten in B und Es), Thomas Kaufmann, Anton Thurner (Klarinetten in B) bilden mit ihrem ehemaligen Lehrer Hans Gappmaier (Altklarinette) und Peter Pichler (Bassklarinette), ein Klarinettenquintett, dessen musikalische Zusammenarbeit schon während der Schulzeit am BORG St.Johann/Pg. begann.
Stefan Gfrerer ist Absolvent der Anton Bruckner-Musikuniversität in Linz und unterrichtet ebenso wie Peter Pichler am Musikum St. Johann im Pongau. Thomas Kaufmann, Absolvent des Musikum in St. Johann/Pg., ist derzeit Mitglied der Militärmusik Salzburg. Anton Thurner, Bankangestellter, ist ebenfalls ein erfahrener Musiker mit fundierter Ausbildung., Hans Gappmaier ist Musikpädagoge am Gymnasium St. Johann und versierter Ensemblemusiker, der seit vielen Jahren erfolgreich in unterschiedlichsten Gruppierungen zu hören ist und zum Urgestein der Pongauer Konzertszene zählt. Das Ensemble spielt in verschiedenen Besetzungsvarianten Bearbeitungen und Originalkompositionen.
KONZEAT: Florian Kmet „LIVE“
Freitag, 18. Nov. 2011, 20.00 Uhr, Kultur:Treffpunkt im Haus der Musik; Eintritt € 5/7/10.-
Mit seinem zweiten Album shoot me führt Florian Kmet, der auch die Gitarren beim Trio Exklusiv und bei lokai bedient, und auf Labels wie Thrill Jockey, Universal, Mosz und Konkord Platten veröffentlicht, sein “wirklich originelles und eigenständiges” (Falter) Soloprojekt KMET zu neuen Ufern.
Exzentrisch und übertrieben suhlen sich die Charaktere der Songs in ihrem Alltag zwischen surrealer Komik und Gewalt. Erzählen mit sicherer Stimme und erhobener Augenbraue ihre abgründigen Stories von Abschied und Betrug, Träumen und verschenktem Heldentum, von unendlichen Chauffeurjobs und verhinderten Auftragsmorden.
Dass KMET diese treibenden Songs und heulenden Balladen live komplett im Alleingang zu superdynamischen Walls of Sound stapelt, mag überraschen; nur mit E-Gitarre, Stimme und Livesampler entstehen hier wunderschön löchrige Klangnebel und treibende Gitarrengrooves – Musik, die grenzwertige Emotionen auslösen kann:
Die neuen Stücke auf „shoot me“ hat KMET im Studio mit einer erhöhten Dosis Pop verfeinert. Gelassen und beiläufig spielt sich der Musiker über die Grenzen gängiger Genres hinaus. Ein Songwriter alter Schule, zugleich einer der innovativsten Popkünstler der Gegenwart. Eigensinnig und spannend!
AUSSTELLUNG: „Von Heimatglück und Alpenglühen“ von Sara Grünauer
Eine Ausstellung aus der Reihe “……hin und retour”
Vernissage am Freitag, den 11.11.2011 um 20:00 Uhr
Im Kultur:Treff – Haus der Musik, St. Johann/Pg.
Dauer: Freitag, 11.11. – Freitag, 2.12.2011
Die Ausstellung in der Reihe “hin und retour” ist jeweils MI DO FR von 16:00 – 19:00 Uhr geöffnet. Erstmals bieten wir die Möglichkeit einer Ausstellungsführung mit Frau Dr. Silke Geppert am Freitag, den 2.12.2011 um 18:00 Uhr
Die Beziehung zwischen Mensch und Raum, die soziale und die kulturelle Dimension des Heimatbegriffs, sowie die Verklärung bzw. Inszenierung einer Landschaft, das Klischee einer heilen Welt sind Thema in dieser Ausstellung. Mittels verschiedener Techniken, wie Fotografie, Malerei und Siebdruck und der Verwendung bereits vorgefundener Materialenzeigen die Werke die persönliche Sicht von Sara Grünauer auf „Heimatglück und Alpenglühen“:
„Wer sich, so wie ich, gerne Heimatfilme anschaut weiß, dass das Bedürfnis der Menschen nach heiler Welt und ländlicher Idylle sich ganz besonders in den deutsch/österreichischen Produktionen der Nachkriegszeit äußerte. Auch die für den heutigen Betrachter kitschig wirkenden Souvenirs und Landschaftsbilder dieser Zeit spiegeln diese Sehnsüchte wieder. Doch nicht nur die harmoniebedürftige Nachkriegsgesellschaft flüchtete sich gerne in Traumwelten aus folkloristischer Tradition, romantischer Bergkulisse und provinzielles Glücksversprechen…
Die Berglandschaft als Spielwiese für Selbsterfahrung, Gipfeleroberung und der Sehnsucht nach Naturerlebnis ist immer wieder in meinen Arbeiten präsent. Der mühsame Aufstieg, am Gipfel zu stehen, die Aussicht zu genießen, etwas überblicken und der Absturz, zeigen viele mögliche Parallelen zum Leben eines Menschen.“
Sara Grünauer
1987 in Schwarzach geboren
2007 Matura Oberstufenrealgymnasium St. Johann/Pg,
seit 2007 Studium an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
Sara Grünauer wurde 2009 mit dem Förderpreis der Stadt St.Johann im Pongau ausgezeichnet.
Arbeitsmedien: Malerei, Fotografie, Siebdruck, Zeichnung
